Vorortsübergabekommers Freiburg · WS 17/18

Als nach der letzten VV die Nachricht auf dem Haus die Runde machte, dass der Kölner KV den nächsten Vorort und dabei insbesondere die Suevia den Großteil des Vorortskabinetts inklusive des Vorortspräsidenten stellen würde, war sofort klar: Wir fahren mit möglichst vielen Sueven zum Vorortsübergabekommers nach Freiburg!

So kam es, dass wir uns am Samstag den 28.10. mit drei Autos nach Freiburg aufmachten um dort mit unseren Bundes-, Kartell- und Farbenbrüdern die feierliche Übergabe der Vorortsstandarte angemessen zu feiern.Nach überraschend staufreier Fahrt kamen wir am Nachmittag an unserer Unterkunft an und begaben uns ohne langen Aufenthalt zum Festgottesdienst in die Universitätskirche, wo wir bereits viele Vertreter anderer KV Verbindungen aus ganz Deutschland antreffen konnten. Anschließend ging es, nachdem man sich dank Google Maps und der doch sehr übersichtlichen Anzahl von S-Bahnen in Freiburg schnell orientiert hatte, zum Chargenessen in das Ballhaus, das auch der Veranstaltungsort für den Kommers sein sollte. Dort konnten wir uns von der Freiburger Braukunst überzeugen und uns am zwar sehr spärlichen, aber leckeren Buffet stärken.

Der Kommers begann mit der obligatorischen halben Stunde Verspätung, was aber auch an der imposanten Anzahl der vertretenen Chargenabordungen gelegen haben mag,  unter denen sich neben den Vertretern der Suevia auch eine Abordnung der Winfridia befand.

Die versammelte Chargia vor dem Kommers in Freiburgs Ballhaus

Auch die anderen Kölner KV Verbindungen waren mit Aktiven in der Corona vertreten und auch einige AHAH waren dabei, sodass mehr als ein Zapfen ganz in Kölner Hand war.

Den Anfang des Kommerses machte eine kurze Rede des scheidenden Vorortspräsidenten Maximilian Heuring, in der er auf die anstrengende, aber auch sehr interessante und viele neue Erfahrungen bringende Arbeit zurückblickte und dem neuen Vorortspräsidenten, unserem Bb Kevin Reinartz, sowie den anderen Mitgliedern des Vororts eine unvergessliche Zeit wünschte.Dabei vergaß er aber mit Blick auf die Zukunft auch nicht die Schwierigkeit der Aufgabe, insbesondere die verschiedenen Strömungen innerhalb des KV auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.

Die beiden Vororte während der Übergabe der Standarte

Nach einer anschließenden Festrede, die allerdings auch gut eine Vorlesung zum Thema „römische Rechtsgeschichte“ hätte sein können, begann die feierliche Übergabe der Vorortsstandarte an den neuen Vorort, bei der bei aller Unterschiedlichkeit innerhalb des KV doch geschlossen unser Bundeslied inbrünstig intoniert wurde. Es folgte das Offiz unter der Leitung des neuen VOP, unseres Bb Kevin Reinartz und zum Abschluss ein donnernder, Düsseldorf zum Erzittern bringender Salamander, der das feierliche Ende des Kommerses bedeutete.

Nach einer schnellen Rückfahrt zur Unterkunft, um die Vorortsstandarte sicher unterzubringen, klang der Abend bei guter Bierversorgung mit allen KVern auf dem Haus der KStV Neuenfels aus, bevor man sich am frühen Morgen Richtung Unterkunft aufmachte und am nächsten Tag bereits wieder nach Köln zurückfuhr.

Abschließend lässt sich festhalten, dass dieser Vorortsübergabekommers wieder gezeigt hat, dass es zwar gegensätzliche Strömungen innerhalb des KV geben mag, aber bei so einem Anlass doch insbesondere die Gemeinsamkeiten zu Tage treten. Außerdem kann diese Unterschiedlichkeit innerhalb unseres Verbandes auch eine Chance sein kann. Der Druck, Kompromisse schließen zu müssen, Entscheidungen zu hinterfragen und neue Diskussionen zu führen ist auch ein Grund dafür, dass sich meiner Meinung nach der KV immer wieder erneuert und der Zeit angepasst hat, ohne seine Traditionen zu vergessen.

Daher wünsche ich meinem Biersohn Kevin Reinartz als VOP, dem BbBb Daniel Odenthal, Lennart Backs,  Thorben Wellmann und meinem Kb Sebastian Schulze-Holthausen viel Erfolg bei ihrer Arbeit als Vorort, insbesondere bei der Suche nach Kompromissmöglichkeiten für die verschiedenen Probleme innerhalb des KV, damit wir auch weiterhin ein moderner Verband sind, der die Tradition als Bezugspunkt hat, sich aber nicht im blinden Konservatismus verliert.

Vivant, crescant, floreant KStV Suevia et Kölner KV et KV ad multos annos!

Tobias Kollinger

Blick auf das Präsidium während der Festrede durch einen Kb Brisgoviæ

Fahnehissen und Semesterantrittskneipe · WS 17/18

Wie zu jedem neuen Semester begann auch das Wintersemester 17/18 mit dem Fahnehissen am Donnerstag und der am Tag darauf folgenden Antrittskneipe.

Startpunkt des Fahnehissen war auf dem Hause Suevia, das durch unseren Senior Mathias mit einer Begrüßung und besten Wünschen für das neue Semester eingeleitet wurde. Jedoch erstrahlten an diesem Abend nicht nur unsere Farben am Haus, sondern auch die der Nibelungen, für dessen Vertretung, der Senior Kevin, uns begrüßte. (s. Foto 3 v.r.) Im weiteren Verlauf ging es von der Alsatia, zur Winfridia und über die Unitas abschließend zur Rheinpfalz. Hier ließen wir den Abend, nach der letzten verklungenen Farbenstrophe, mit einem kühlen Kölsch gemütlich ausklingen. Man musste ja schließlich auch fit für den nächsten Tag sein.

Die Chargen bei der Antrittskneipe (v.l.n.r. Suevia, Rheinpfalz, Unitas, Nibelungen, Alsatia, Winfridia)

Die Antrittskneipe wurde auf dem Hause der Winfridia von Sebastian, dem Senior der Unitas, geschlagen. Zwischen den üblichen Biergenuss und den schönen musikalischen Klängen, begleitet durch unseren Biermusikus Manuel, bot sich für unsere neuen anwesenden Späfüxe, Nikolai und Raphael, die Gelegenheit einen ersten Vorgeschmack, abseits vom Kölsch, der Traditionen unseres Couleur studentischen Lebens zu erlangen. Für unseren Consenior Thorben bedeutete die Antrittskneipe auch direkt den Ersten Einsatz, da Mathias verhindert war, was für ihn aber kein Problem war und er diesen mit Bravour meisterte.

Alles in allem war es wieder ein gelungener Start ins Semester, auch wenn es dieses Mal leider weniger aktive Sueven waren als sonst. Ich bin mir aber sicher, dass sich das im Nächsten Semester wieder ändern wird.

Malte Gideon Krauß