Aktivenfahrt nach Münster · WS 17/18

Von Links: Robin Feld, Patrick Hirsch, Malte Gideon Krauß, Thorben Wellmann, Simon Grabbe, Raphael Lütz, Simon Esser, Nikolai Schlüter

Am Wochenende vom 24.-26.11.2017 war es mal wieder soweit und mit Sack und Pack machten sich acht Sueven von der Biggestraße auf ins nicht ganz so ferne Münster. Dort nächtigten wir bei der verehrten KStV Ravensberg im KV zu Münster, auch wenn viele Liter Bier zwischen uns und unserem Schlafplatz standen und dies meine ich im wörtlichen Sinne. Zur Begrüßung ließen uns unsere Gastgeber erstmal den Weg die Treppe herauf erarbeiten, in dem sie auf jede Treppenstufe zwei Bier gestellt haben, die es zu leeren galt bis dann oben angekommen eine Willkommens-Stafette auf uns wartete. Nach dem ein oder anderen Bier während der zwei stündigen Fahrt war dies wirklich kein einfaches Unterfangen für uns, aber natürlich haben wir, den Einfallsreichtum der Ravensberger würdigend, die Aufgabe gemeistert. Im Haus der Ravensberger haben wir uns auch an diesem Freitagabend noch lange aufgehalten, sind ins Gespräch mit den Hausherren gekommen und haben bei guter Musik im Keller noch den ein oder anderen Gerstensaft zu uns genommen. Am späteren Verlauf des Abends sind wir bei einem Streifzug durch Münster im „schwarzen Schaf“ geendet. Dort haben wir mit der örtlichen Studentenszene gefeiert und unsere Stimmbänder auf Herz und Nieren geprüft.

Am Samstag gab es nach einem späten Frühstück zunächst eine Stadtführung von Bundesbruder Simon Grabbe, der uns als Ortskundiger die wichtigen Stellen und Sehenswürdigkeiten der Stadt näherbrachte und dabei auf allerlei geschichtliche Aspekte einging. Im Anschluss kam dann auch unser, aufgrund von Komplikationen der Deutschen Bahn in Bielefeld verschollener, Senior Matthias in Münster an. Pünktlich um mit uns in einer Kneipe das Derby Dortmund gegen Schalke zu sehen. Dieses packende Fußballspiel genossen wir mit dem ein oder anderen Pils und die Dortmund und Schalke Fans in unserer Truppe hatten genügend Gründe nach einem Endstand von 4:4 (0:4) in einen emotionsreichen und feuchtfröhlichen Abend zu starten. Zunächst haben wir uns im Keller der Ravensberger wieder dem ein oder anderen Bierchen zugeneigt und kölsche Musik über die Boxen laufen lassen. Währenddessen stieß unser alter Herr Philipp Esser dazu und verbrachte den Abend ab dann mit uns.

St. Paulus Dom

Später machten wir uns wieder auf ins Münsteraner Nachtleben und stießen dabei zuerst auf den Keller der KStV Germania im Kv zu Münster um die ein oder andere Stafette mit unseren Kartellbrüdern zu trinken. Anschließend und auf Empfehlung von Philipp ging es dann in die Destille, oder kurz Dille. Der Laden wurde uns als perfekte Symbiose aus Kneipe und Club vorgestellt und genau dies war es auch. Zwar viel zu voll doch durch gute Musik und Getränke wurde es zu einem absolut gelungenen Abend, der nicht spurlos an uns vorbeiging. Am nächsten Morgen treten wir in einem sehr durchzechten Zustand die Heimreise nach Kölle an. Auf dem Weg nach Hause ließen wir nochmal viele lustige und unvergessliche Momente Revue passieren um dann im Suevenheim angekommen den nötigen Schlaf nachzuholen, der uns am Wochenende nicht zukam.

Insgesamt war es wieder eine durchweg gelungene Aktivenfahrt und ich freue mich schon aufs nächste Semester, wohin es dann auch gehen mag.

Robin Feld

Die Wodka-Verkostung · WS 17/18

Eine Reise durch das größte Land der Welt

„За ваша здоровье!“ oder auf Deutsch „Zum Wohl!“.

Die gespannten Aktiven und Gäste lauschen dem Vortragenden

Unter diesem Motto stand die Wodka-Verkostung am 17. November, zu der neben neun Sueven auch fünf externe Freunde den Weg auf das Sueven-Haus gefunden haben. Thema des Abends war dabei nicht nur die bekannteste russische Spezialität, sondern auch das Leben in Russland und die Transsibirische Eisenbahn. Hierzu hatte BbBb Simon Grabbe eine Präsentation vorbereitet, um über seine Zeit im Auslandssemester in Sankt Petersburg sowie über seine Reise durch das größte Land der Welt zu berichten.

Bb Grabbe im ausführlichen Vortrag zu den kulinarischen Erlebnissen seines Auslandssemesters

Eingeleitet wurde der Abend mit einigen Fakten und Erfahrungen, die Simon während seiner Zeit in Russland machen durfte und auch musste.Besonders nennenswert waren dabei die Anti-Putin-Demonstrationen und die damit verbundene Polizei-Gewalt in Sankt Petersburg, aber auch die russische Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Im Anschluss erzählte Simon über seine Reise mit der Transsibirische Eisenbahn von Moskau über den Baikal und der Mongolei bis nach Peking. Hier reiste er in der 3. Klassen mit 51 Menschen auf engstem Raum in einem Schlafwagon teils mehrere Tage ohne Unterbrechung durch Russland.

Zu dem Vortrag wurden vier verschiedene Wodka-Sorten verkostet und einige russische Spezialitäten gegessen, wie man sie typischerweise auch in der Eisenbahn findet. Dies umfasst natürlich Kaviar, Fisch, gekochte Eier und saure Gurken. Insgesamt konnte der Vortragende durch sein hohes Maß an Kenntnis und seine antrainierte russische Trinkfestigkeit überzeugen. So wurde es ein sehr interessanter und unterhaltsamer Abend.

Simon Grabbe

Vorortsübergabekommers Freiburg · WS 17/18

Als nach der letzten VV die Nachricht auf dem Haus die Runde machte, dass der Kölner KV den nächsten Vorort und dabei insbesondere die Suevia den Großteil des Vorortskabinetts inklusive des Vorortspräsidenten stellen würde, war sofort klar: Wir fahren mit möglichst vielen Sueven zum Vorortsübergabekommers nach Freiburg!

So kam es, dass wir uns am Samstag den 28.10. mit drei Autos nach Freiburg aufmachten um dort mit unseren Bundes-, Kartell- und Farbenbrüdern die feierliche Übergabe der Vorortsstandarte angemessen zu feiern.Nach überraschend staufreier Fahrt kamen wir am Nachmittag an unserer Unterkunft an und begaben uns ohne langen Aufenthalt zum Festgottesdienst in die Universitätskirche, wo wir bereits viele Vertreter anderer KV Verbindungen aus ganz Deutschland antreffen konnten. Anschließend ging es, nachdem man sich dank Google Maps und der doch sehr übersichtlichen Anzahl von S-Bahnen in Freiburg schnell orientiert hatte, zum Chargenessen in das Ballhaus, das auch der Veranstaltungsort für den Kommers sein sollte. Dort konnten wir uns von der Freiburger Braukunst überzeugen und uns am zwar sehr spärlichen, aber leckeren Buffet stärken.

Der Kommers begann mit der obligatorischen halben Stunde Verspätung, was aber auch an der imposanten Anzahl der vertretenen Chargenabordungen gelegen haben mag,  unter denen sich neben den Vertretern der Suevia auch eine Abordnung der Winfridia befand.

Die versammelte Chargia vor dem Kommers in Freiburgs Ballhaus

Auch die anderen Kölner KV Verbindungen waren mit Aktiven in der Corona vertreten und auch einige AHAH waren dabei, sodass mehr als ein Zapfen ganz in Kölner Hand war.

Den Anfang des Kommerses machte eine kurze Rede des scheidenden Vorortspräsidenten Maximilian Heuring, in der er auf die anstrengende, aber auch sehr interessante und viele neue Erfahrungen bringende Arbeit zurückblickte und dem neuen Vorortspräsidenten, unserem Bb Kevin Reinartz, sowie den anderen Mitgliedern des Vororts eine unvergessliche Zeit wünschte.Dabei vergaß er aber mit Blick auf die Zukunft auch nicht die Schwierigkeit der Aufgabe, insbesondere die verschiedenen Strömungen innerhalb des KV auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.

Die beiden Vororte während der Übergabe der Standarte

Nach einer anschließenden Festrede, die allerdings auch gut eine Vorlesung zum Thema „römische Rechtsgeschichte“ hätte sein können, begann die feierliche Übergabe der Vorortsstandarte an den neuen Vorort, bei der bei aller Unterschiedlichkeit innerhalb des KV doch geschlossen unser Bundeslied inbrünstig intoniert wurde. Es folgte das Offiz unter der Leitung des neuen VOP, unseres Bb Kevin Reinartz und zum Abschluss ein donnernder, Düsseldorf zum Erzittern bringender Salamander, der das feierliche Ende des Kommerses bedeutete.

Nach einer schnellen Rückfahrt zur Unterkunft, um die Vorortsstandarte sicher unterzubringen, klang der Abend bei guter Bierversorgung mit allen KVern auf dem Haus der KStV Neuenfels aus, bevor man sich am frühen Morgen Richtung Unterkunft aufmachte und am nächsten Tag bereits wieder nach Köln zurückfuhr.

Abschließend lässt sich festhalten, dass dieser Vorortsübergabekommers wieder gezeigt hat, dass es zwar gegensätzliche Strömungen innerhalb des KV geben mag, aber bei so einem Anlass doch insbesondere die Gemeinsamkeiten zu Tage treten. Außerdem kann diese Unterschiedlichkeit innerhalb unseres Verbandes auch eine Chance sein kann. Der Druck, Kompromisse schließen zu müssen, Entscheidungen zu hinterfragen und neue Diskussionen zu führen ist auch ein Grund dafür, dass sich meiner Meinung nach der KV immer wieder erneuert und der Zeit angepasst hat, ohne seine Traditionen zu vergessen.

Daher wünsche ich meinem Biersohn Kevin Reinartz als VOP, dem BbBb Daniel Odenthal, Lennart Backs,  Thorben Wellmann und meinem Kb Sebastian Schulze-Holthausen viel Erfolg bei ihrer Arbeit als Vorort, insbesondere bei der Suche nach Kompromissmöglichkeiten für die verschiedenen Probleme innerhalb des KV, damit wir auch weiterhin ein moderner Verband sind, der die Tradition als Bezugspunkt hat, sich aber nicht im blinden Konservatismus verliert.

Vivant, crescant, floreant KStV Suevia et Kölner KV et KV ad multos annos!

Tobias Kollinger

Blick auf das Präsidium während der Festrede durch einen Kb Brisgoviæ

Fahnehissen und Semesterantrittskneipe · WS 17/18

Wie zu jedem neuen Semester begann auch das Wintersemester 17/18 mit dem Fahnehissen am Donnerstag und der am Tag darauf folgenden Antrittskneipe.

Startpunkt des Fahnehissen war auf dem Hause Suevia, das durch unseren Senior Mathias mit einer Begrüßung und besten Wünschen für das neue Semester eingeleitet wurde. Jedoch erstrahlten an diesem Abend nicht nur unsere Farben am Haus, sondern auch die der Nibelungen, für dessen Vertretung, der Senior Kevin, uns begrüßte. (s. Foto 3 v.r.) Im weiteren Verlauf ging es von der Alsatia, zur Winfridia und über die Unitas abschließend zur Rheinpfalz. Hier ließen wir den Abend, nach der letzten verklungenen Farbenstrophe, mit einem kühlen Kölsch gemütlich ausklingen. Man musste ja schließlich auch fit für den nächsten Tag sein.

Die Chargen bei der Antrittskneipe (v.l.n.r. Suevia, Rheinpfalz, Unitas, Nibelungen, Alsatia, Winfridia)

Die Antrittskneipe wurde auf dem Hause der Winfridia von Sebastian, dem Senior der Unitas, geschlagen. Zwischen den üblichen Biergenuss und den schönen musikalischen Klängen, begleitet durch unseren Biermusikus Manuel, bot sich für unsere neuen anwesenden Späfüxe, Nikolai und Raphael, die Gelegenheit einen ersten Vorgeschmack, abseits vom Kölsch, der Traditionen unseres Couleur studentischen Lebens zu erlangen. Für unseren Consenior Thorben bedeutete die Antrittskneipe auch direkt den Ersten Einsatz, da Mathias verhindert war, was für ihn aber kein Problem war und er diesen mit Bravour meisterte.

Alles in allem war es wieder ein gelungener Start ins Semester, auch wenn es dieses Mal leider weniger aktive Sueven waren als sonst. Ich bin mir aber sicher, dass sich das im Nächsten Semester wieder ändern wird.

Malte Gideon Krauß