106. VV in Köln

Neben dem alljährlichen Stiftungsfest war die diesjährige Vertreterversammlung wohl einer der größten Veranstaltungen, welche unser Semesterprogramm schmücken durfte. Vom 25.05.2018 bis zum 26.05.2018 wurde in den Balloni-Säle commentgemäß abgestimmt und getagt. Wenn man über den fehlenden Gerstensaft während den Tagungen hinwegsehen konnte. Und das konnte man. Denn es waren nicht nur Sueven, die für ein überragendes Wochenende sorgten.

Helfer aller Kölner KV-Verbindungen trafen sich zuvor in Onkel Toms Hütte und richteten ein Haus nach dem anderen her, sodass auf jedem Haus auch jede Kehle befeuchtet werden konnte. Dem Spanferkel und einer Live-Band zu verdanken, wurde mit einem erhöhten Besuch des Suevenhauses gerechnet. Diese Rechnung ging auf und so trudelten am Freitag fast verdurstete, fast verhungerte Kartellbrüder ein und stürzten sich sofort auf Speis und Trank. Nachdem Mägen gefüllt, Fässer geleert und hoffentlich keine Nachbarn verärgert wurden, endete ein gelungener Begrüßungsabend.

Während in den Balloni-Sälen am nächsten Tag weiter debattiert wurde, musste das Suevenhaus dem Vorabend entsprechend für die Fidulitas hergerichtet werden. Nachdem in St. Ursula, trotz extremer Hitze, jeder standhaft blieb, war der Festkommers ein voller Erfolg. Selbstverständlich galt hier kein Alkoholverbot und der Hopfentee wurde zum vermutlich meistverkauften Getränk. Da die meisten Kartellbrüder aber Anständig blieben, konnte unsere Angst, sich eine andere Location für den kommenden Vorortsübergabekommers suchen zu müssen geschmälert werden.

Nibelung und Suevia teilten sich einen Zapfen in der Corona, was der Verbundenheit untereinander sicher zugutekommt. Der Präside, die Con-Chargen sueviæ und die Chargen sueviæ sahen selbstverständlich vorzüglich aus und konnten den ganzen Stolz der Verbindung wiederspiegeln.

Auf den Häusern rheinpfalz, winfridiæ und sueviæ wurde die anschließende Fidulitas zelebriert wo Qualitätsfleischkäse mit bekannten Beilagen nebst bestem Kölsch auch den letzten Hunger und Durst gestillt haben dürfte.

Dem Vorabend zu Verschulden trafen sich alle am Sonntag um gemeinsam die KVK Häuser auf Vordermann zu bringen. Anreiz dazu gab ein versprochener Grill-Nachmittag bei der Rheinpfalz. Also schleppten sich alle, bei Suevia beginnend, von Verbindungshaus zu Verbindungshaus um die Hinterlassenschaften der vergangenen Nächte zu beseitigen.

Belohnt wurden alle Helfer mit Kölsch und Würstchen und wir konnten bei einem netten Zusammensein die vergangenen Tage revue passieren lassen.

Meinerseits habe ich festgestellt, dass wir im Kölner KV eine besondere Gruppe sind und uns nur gemeinsam repräsentieren können. Alleine die Vertreterversammlung hat gezeigt wie gut eine Zusammenarbeit laufen kann, wenn jeder einzelne genügend Hilfsbereitschaft zeigt.

Patrick Hirsch